Bollertdörfer e.V. Rotating Header Image

Liebe Freunde, Mitbürger, Mitmacher, Interessierte, Bewohner unserer schönen Dörfer,

 

vor 10 Tagen haben wir im Rahmen der Bürgerwerkstatt im „Landhotel am Rothenberg“ die Köpfe rauchen lassen.

Viele neue Gesichter waren dabei!                      Toll das Ihr alle da wart!                               Toll das Ihr mitmacht!

Was haben wir in den zwei Tagen gemeinsam erarbeitet, über was wurde gesprochen? Wie geht es weiter? Nicht alle konnten an beiden Tagen oder überhaupt teilnehmen, daher hier eine Zusammenfassung.

Nachdem wir uns, in großer Runde, am Freitag zusammen gefunden haben, starteten wir mit einer Rückblende auf erreichtes, geschehenes und ungeschehenes. Neben Manöverkritik und einer nötigen Auffrischung unserer Prinzipien „Selbstermächtigung“, „Augenhöhe“ und „positives/pro Sprechen“ ,  fielen im Laufe des Abends und des Samstages, diese wunderbaren Schlagbegriffe:

„Wir für uns!“           „Landlust, statt Landfrust!“                „Gemeinsam sind wir stark!“                      „Gemeinsam, statt allein sein!“

Wir haben uns daher noch am Freitag darauf besonnen, was wir wollen, was wir für uns am Bollert brauchen und ja, auch darauf besonnen, was die Initiative braucht!

„Transparenz“ , „Kommunikation, diese Wörter fielen häufig! Ebenso wie „Begegnungsstätte“,“ Büger-Bäckerei“, „Kommunikationszentrum“, „Kirche“, „Gemeindehaus“ usw.

Somit waren neben den aktuell bestehenden Projekten:

Schule(Thorsten Möhlenhoff),

Freibad( Gerd Kimpel),

Sansi-Bar (Uwe Heinrich/Esther Graepler),

Flüchtlingshilfe(Gisela Jordan/Dirk Schwarz) zwei neue Projekte erwachsen.

 

Die Gruppe Kommunikation( Annika Wilke, Iris Wienecke, Angela Schnell, Martin Ziaja und Esther Graepler)

Sowie die Gruppe: Kooperative Nutzung des Gemeindehauses: ( Alena Finke, Dirk Schwarz, Tatjana Weber, Elvira Pietsch, Gerd Kimpel, Ulrich Sander, Thorsten Möhlenhoff, Horst Rennemann, Susanne Hillebrecht, Gisela Tischbier, Monika Braconier)

Was wurde in den Gruppen erarbeitet? Was geschieht nun?

Die Gruppe Kommunikation, hat folgende Punkte für sich entdeckt:

Regelmäßig, nämlich den zweiten Mittwochabend im Monat, gibt es eine offene moderierte Bürgerwerkstatt.

Die Auffrischung der Homepage inkl. Pflege wird erfolgen. Es wird ein neues Logo gestaltet und eine regelmäßige Pressearbeit geben.

Die Außen- und Innenwirkung wird verändert- wie wissen wir noch nicht- und es wird einen Begrüßungskreis für Zugezogene geben- auch hier haben wir noch keine konkreten Vorstellung, aber Ideen. Vorträge werden wieder stattfinden! Beginnen werden wir mit der Pressearbeit, der offenen Bürgerwerkstatt und der Homepage(Umzug läuft grade)

 

Die erste offene Bürgerwerkstatt –

Landslust! – statt Landfrust!“

Mitmachen, Leute Treffen, aktives Dorfleben leben!

 Treffen am 11. Mai 2016 in der DGA Schlarpe ab 19:30 Uhr

Ablauf: Austausch der jeweiligen Gruppenergebnisse, was ist los in den vier Bollertdörfern.

Gemeinsames arbeiten an den Gruppen. Abschluss

 

Am 8.6.2016 ist dann wieder „offenen Bürgerwerkstatt ab 19:30“ angesagt!  (Ort folgt)

 

Die Projektgruppe „kooperatives Gemeindehaus“

Startet mit einem gemeinsamen Gespräch mit dem Kirchenvorstand am 10.Mai 2016 im Gemeindehaus.

Es folgt eine Bedarfserhebung bei den Bürgern durch aktive der BI zwischen dem 10-20. Mai.2016.

Weiter eine Ortsbesichtigung.

Ziel: Mal sehen was möglich ist, Ideen präsentieren, Bedarf ermitteln.

Am 04.06.2016 wird es zusätzlich eine Veranstaltung mit Jascha Rohr geben. Da werden wir zusammen tragen, was möglich ist, was nötig ist und was die Bollertbürger wollen. Ort und genaue Zeit folgen.

Die Ergebnisse der Treffen werden u.a. am 11. Mai und am 08. Juni 2016 in der Aktivwerkstatt bekannt gegeben.

 

 

Abschließend wurde an beiden Tagen der Werkstatt festgestellt:

Offen heißt für alle! Einfach mal zuhören, Leute treffen und wenn man mag auch mitmachen!

Wie immer gilt! Eine neue Idee? Einfach Lust sich auszutauschen? Lust mitzumachen? Dann mach mit! So wie du es kannst, ob einmal im Monat eine Stunde, einmal in der Woche oder öfter oder weniger! Ganz egal! Sei einfach dabei!

Wir für uns – auf Augenhöhe!

 

Kontakt zu den Gruppen bekommt Ihr über Esther Graepler: 05573 93 88 40 – Sansibar-web.de oder besucht uns bei Facebook.

 

Hier noch ein schöner Text von unserer Gunda Schwarz, die am Freitag bei der Bürgerwerkstatt dabei war und den Geist der Stunde in Worte gefasst hat!

 

Herzstillstand

doch noch kein multibles Organversagen! Der Patient ist zu retten. Das ist der Befund nach zwei Tagen gründlicher Untersuchungen. Es ist fast so, als ob sich einige Organe zu selbständiger Arbeit entschlossen hätten. Sie funktionieren! Doch es fehlte der Geist, der beständig wachsen will und nach Perfektion strebt.

Ja, die Bollert initiative lebt. Sie wird sogar von außen als gesünder angesehen, als es die Analyseliste vermuten lassen könnte. Daher finden sich auch immer wieder neue Menschen, die teilhaben möchten, die mitwirken möchten, die Zukunft aktiv zu gestalten. Mitwirken an diesem Konstrukt, das zwar erst vor 6 Jahren neu geschaffen worden ist, doch das viel gesündere Strukturen aufweist, als alle anderen Zusammenschlüsse es sein können. Unabhängig von der Politik, von Vereinen oder Interessenverbänden arbeiten hier mündige Bürger auf Augenhöhe miteinander. Man geht davon aus, dass jeder, der eine wirklich gute Idee hat, auch Mitstreiter findet. Jeder, wirklich jeder kann versuchen, seine Gedanken in die Tat umzusetzen. Wenn es dennoch nicht klappen sollte, ist die Idee vielleicht noch nicht ausgereift, oder die Zeit ist noch nicht gekommen, sie umzusetzen. So setzt sich ein Mechanismus in Gang, der sich selber reguliert. Das macht Spaß, das ist produktiv, und das alleine wird zum Erfolg führen! Jeder Mensch hat unterschiedliche Fähigkeiten und jede ist wichtig für die Gemeinschaft. Wir können unschlagbar sein, wenn wir es schaffen, alle Stärken zusammenzufassen!

Viele haben Angst vor der Einsamkeit im Alter oder vor Isolation, wenn die Mobilität nachlässt. Vielen fehlt Kinderbetreuung für jedes Alter, so, wie es früher eine funktionierende Großfamilie leistete. Manche haben Begegnungsängste vor anderen Generationen, Konfessionen und Menschen aus verschieden Herkunftsländern, andere Angst um den Werteverlust der eigenen Immobilie auf dem Lande. Es gibt Angst vor Geisterorten, in denen nur noch wenige Häuser bewohnt sind, und die Infrastruktur verfällt. – Nicht mit uns! Nicht bei uns! Hier leben Menschen, die das nicht zulassen! (Gunda Schwarz)

Schreibe einen Kommentar