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Bürger nach vorne

Jetzt ist die Bürgerinitiative gegründet und ein Rahmen für die Arbeit an unserer Region getan. Ich frage mich allerdings, warum wir keine weiteren Rückmeldungen aus der Bevölkerung bekommen? Kein Bürger fragt nach, ob nicht vielleicht sein Anliegen auch dort eingebracht werden könnte.

Das bringt mich zu der Frage, ob es vielleicht gar keine Anliegen in der Bevölkerung am Bollert gibt, die unter den Nägeln brennen?! Ist alles so schön und in Ordnung wie es ist? Die Vermutung könnte bestehen.

Die Bürgerinitiative wurde gegründet, um allen Bewohnern der Region eine Möglichkeit zur Diskussion über und Arbeit und Veränderung an der Region zu ermöglichen. Sie lebt von dem Engagement der Bevölkerung, wenn es so gewollt ist. Es liegt im eigenen Interesse der Region die Themen beim Namen zu nennen, die dazu gehören.

Es würde mich schon freuen, wenn Ihr mal einen Kommentar hierzu schreibt, damit ich weiss, wie Ihr dazu steht.

2 Comments

  1. diegone sagt:

    Ich glaube das Hauptproblem ist die Grundeinstellung. Das stelle ich leider auch immer wieder in Gesprächen fest. Die Kernaussage ist immer, dass “betrifft mich nicht”, “da kann ich doch ehe nichts tun”.

    Das ist eine Mischung aus Faulheit in Form von Satt sein, desinteresse
    und gelichgültigkeit.

    Wir müssen aktiv werben, in Form von Mund zu Mund Propaganda, und die Leute aktiv ansprechen.

    Ich hab dazu einige Ideen. Sollten wir uns mal drüber unterhalten?!

    LG, Esther

  2. Hallo Esther,
    schönen Dank für Deine Meinung. Ich sehe das Problem mittlerweile vielschichtiger, als zu dem Zeitpunkt, an dem ich den Artikel geschrieben habe.
    Es ist für die Bürger schwierig, die Zustände, die verbesserungswürdig wären, zu identifizieren. Sie leben einfach schon immer damit und man sieht die eigentlichen Schwierigkeiten nicht mehr, da man sich schon damit abgefunden hat.
    Und die augenblicklich aktiven Projektgruppen sprechen immer nur einen Teil der Bevölkerung an, der sich damit gerade befassen kann und will.
    Deshalb wird der Vorstand in der nächsten Woche zu einem Workshop vom 21.-22.11.09 einladen, wo es um die Zukunft der Region und eine Visionserarbeitung gehen wird. Das ist ein offenes Thema, das aber auffordert, aktiv zu werden und seine Ideen einzubringen. Denn das ist auch klar: Es hilft nicht nur meckern, sondern der Schlüssel liegt in der Veränderung, die von den Bürgern umgesetzt werden muss.

    Bis bald,
    Patrik.

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